Hier eine nette Motivation für einen guten Vortrag:
(Von Hannes, gefunden via Helge’s Bookmarks)
Hier eine nette Motivation für einen guten Vortrag:
(Von Hannes, gefunden via Helge’s Bookmarks)
Hallo alle zusammen,
das gehört eigentlich nicht so richtig hier her, aber es beschäftigt mich gerade.
In meiner kleinen Heimatstadt, Gräfenberg im schönen Oberfranken, haben wir seit Jahren mit Naziaufmärschen zu kämpfen… Die Braunen kommen immer wieder und waren in diesem Jahr schon 15 mal da (oder sogar schon öfter, ich bin mir bei dieser Zahl nicht ganz sicher!). Da die Aufmärsche immer über den Marktplatz, der für den Zeitraum der Demonstrationen gesperrt wird, gehen wird regelmäßig das städtische Leben lahmgelegt. Anwohner kommen nicht mehr zu ihren Wohnungen, weil Straßen gesperrt sind und es gibt so viele Polizeikontrollen, dass man sich als unbescholtener Bürger vorkommt wie ein Schwerverbrecher.
Mittlerweile hat sich ein Bürgerforum gegründet, das Gegendemos, Tage der Demokratie und vieles andere organisiert. Auch andere Gruppierungen, zum Beispiel die Apfelfront, sind ganz oft da um gegen Menschenrechtsverletzungen und für Frieden zu demonstrieren!
Das Problem hat sowohl auf nationaler, sowie auf internationaler Ebene schon Aufmerksamkeit erregt. Es war schon ein riesiger Artikel in der FAZ (auf der dritten Seite!) und jetzt sogar auch in der Washington Times. Einerseits freuen wir uns darüber, dass so viele Menschen über die Problematik bescheid wissen, andererseits haben die Gräfenberger Angst, dass ihre Stadt zu einem zweiten Wunsiedel werden könnte!
So, das war mal ein grober Überblick, wer weitere Infos haben möchte, kann gerne auf mich zukommen!
Um euch einen ersten Eindruck vom Thema Long Tail zu geben, haben wir hier ein paar Informationen zusammengetragen. Weiteres dann am Mittwoch.
Chris Anderson schreibt in seinem Buch über Nischenprodukte als zukünftiges Geschäft.
Die Zukunft insbesondere der Medien- und Unterhaltungsindustrie liege in der breiten Befeuerung von Nischenmärkten, während die Konzentration auf Mainstream und Megaseller eine Strategie von gestern sei. Möglich und profitabel, so Anderson, wird diese Entwicklung durch das Internet und die damit verbundenen Technologien.
Aufgrund der begrenzten Verkaufsflächen muss der traditionelle Handel sein Angebot streng nachfrageorientiert gestalten. Das Hauptaugenmerk gilt also der Massennachfrage, während alles, was nicht profitabel genug ist, häufig außen vor bleiben muss. Das aber ist eine ganze Menge – und genau das ist der „Long Tail“ – im Deutschen sprechen wir gern von einem „Rattenschwanz“. Abgeleitet ist der Begriff von der Form einer Häufigkeitsverteilung: Links stehen die wenigen Dinge, die häufig nachgefragt werden – die Kurve ist hoch und schmal. Rechts schließt sich der lange, immer dünner werdende Rattenschwanz der vielen selten nachgefragten Artikel an.
Der aber ist sehr vielseitig zusammengesetzt: Ein besonderes Bier, Randgruppen-Musik, speziell geröstete Espressobohnen, aus dem Katalog gestrichene Filme, bestimmte, nur noch selten nachgefragte Dichtungsringe. Die Liste ist so endlos wie vielfältig, denn an Produkten, die selten nachgefragt werden, herrscht kein Mangel. Verfügbar sind solche Güter dagegen nur selten – doch genau das ändert nun das Internet.
Das Netz bringt erhebliche Kostenvorteile mit sich. Das digitale Warenhaus besteht aus Festplatten, die jederzeit problemlos erweiterbar sind. Die Aufnahme eines neuen Produkts benötigt kaum mehr als ein paar zusätzliche Einträge in der Datenbank. Und gegebenenfalls etwas Platz in einem der kostengünstig zu betreibenden Warenlager, im Falle rein digitaler Produkte jedoch nicht einmal mehr das: Einen digitalen Song durchs Netz zu schicken kostet den Verkäufer so gut wie nichts. Doch birgt die Nische tatsächlich ein lohnenswertes kommerzielles Potential?
Diesen Artikel könnt ihr weiterlesen auf http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,447490,00.html.
Anderson veröffentlichte 2004 in Wired einen 8-seitigen Artikel über den Long Tail, der zur öffentlichen Diskussion anregte: http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html
Die Diskussion wurde in seinem Blog http://thelongtail.com/ fortgesetzt, dessen Inhalte ihn bei der Verfassung seines Buches unterstützten.
Um mehr über Chris Andersons Meinung zum Bloggen zu erfahren, lest dieses Interview
http://www.longtail.com/bloggingheroes.pdf.
Ich konnte gestern Ruedi Jaisli für einen Vortrag gewinnen, den er an einer unserer Vorlesungen halten wird. Er ist ein touristisches Urgestein in der Schweiz, ein echter Visionär und ein brillanter Verkäufer von touristischen Ideen, und er wird uns u.a. von seiner neuesten Firma erzählen, SwissTrails.
Mit SwissTrails bietet Ruedi Jaisli eine modulare Pauschalreise für Radfahrer, Wanderer oder Inline-Skater in der gesamten Schweiz an. Die Module sind einzelne Etappen, einzelne Übernachtungen und einzelne Gepäcktransporte, die sich entlang aller (!) Schweizer Velo-, Wander- und Inline-Routen aufreihen.
Diese Module haben alle einheitliche Preise, und das ist meines Ermessen eine kleine Revolution im Veranstaltergeschäft. Ich kenne wirklich niemanden, der es für möglich gehalten hätte, z.B. 250 Schweizer Hotels alle zu einem einheitlichen Preis zu verkaufen.
Bei SwissTrails zerfällt die Pauschalreise in einzelne (und immer gleich teure) Module – das ist meines Wissens absolut einmalig.
Der Termin steht noch nicht fest.
Am 14.11. wird uns Dr. Axel Jockwer Rede und Antwort stehen zur Firma Holidacheck AG.
Axel Jocker ist Pressesprecher, hier sein Profil bei X-ing.
Holidaycheck ist (oder war?) Marktführer bei user-generated Hotelbewertungen, ist also ein Web2.0-Unternehmen und hat seinen Sitz in Kreuzlingen bei Konstanz. Holidaycheck begann 2000 mit der Sammlung von Hotelbewertungen und wuchs bis 2004 von einem Wohnzimmerprojekt zu einer inhabergeführten Firma. Die meisten Einnahmen erzielt Holidaycheck mit einem angliederten Reisebüro, das all jenen Pauschalreisen verkauft, die zuvor die entsprechenden Hotelbeertungen gelesen haben. Im Jahr 2006 begann das Investment von Tomorrow-Focus und Burda Digital-Ventures, und meines Wissens wurde der Firmenwert der Holidaycheck AG zuletzt mit ca. 100 Millionen Euro taxiert.
Holidaycheck stellt übrigens laufend neue Mitarbeiter ein, ihr könnt gerne auch Fragen vorbereiten, die euch ein klareres Bild von Holidaycheck als potentiellem Arbeitgeber ermöglichen
So, ich habe nun alle mir bekannten User als Autoren dieses Blogs angelegt. Ihr könnt also gerne mal was scheiben, um mit dem Back-End von WordPress erste Erfahrungen zu machen. Ggf löschen wir die Artikel einfach wieder.
Ihr könnt ja über euch jeweils eine kleine Vorstellung schreiben, so wie ich das gleich mit mir selbst machen werde.
Wenn ihr eurem Profil-Namen noch einen „Namen“ gebt (so wie ich meinem Profi-Namen „petereich“ noch den Namen „Peter Eich“ gegeben habe), dann erscheint euer richtiger Name als Autor der ensprechenden Artikel.
Ein Mitbringsel von meiner Australien-Reise, meiner Meinung nach von touristischem Interesse: der Sydney Harbour Bridge Climb.
So, alle von euch, die sich bislang einen WordPress-Account zugelegt haben, sind ab sofort als Autoren angelegt.
Autoren haben weniger Rechte als Herausgeber und insbesondere als der Administrator (=ich), habt also keine Angst etwas kaputt zu machen, ich kann es ggf. wieder richten. Spielt mit dem Blog herum, schreibt vielleicht einen kleinen Artikel.